das sind wir

Das Team, Chronik, Anfahrt und Jobs

Kontakt

Email, Telefon, Fax

Neuigkeiten

neue Presseartikel, neue Projekte, neue Referenzen, uvm.

Partner & Sponsoring

Sponsoring, Vertriebspartner, uvm.

Shop

Angebote, Neuigkeiten, Bestellungen, uvm.

Öko-Strom von SWG-Blöcken

Die Stadtteile Knieper West und Nord sollen zum Solar-Zentrum der Hansestadt werden. 6400 Photovoltaik-Module werden hier montiert.

Öko-Strom von SWG-Blöcken

Stralsund. Die energiepolitische Wende in Stralsund findet demnächst auf Hausdächern von Knieper West I und II statt, denn hier sollen bis Ende 2010 insgesamt 6400 Solarmodule auf 16 Blöcken installiert werden. Auf 8000 Quadratmetern Dachfläche will die Stralsunder Firma ATA ab Mitte September über drei Millionen Euro in leistungsstarke Photovoltaik-Anlagen investieren – gestern unterschrieben die beiden Firmenchefs Toralf Ernst und André Rothe einen Mietvertrag mit der Stralsunder Wohnungsbaugesellschaft (SWG). „Wir unterstützen dieses Projekt, weil nach der kompletten Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlagen die Schadstoff- Emissionen um etwa 1000 Tonnen pro Jahr minimiert werden können“, sagte SWG-Geschäftsführer Dieter Vetter.

Auf den Dächern von SWG-Blöcken in der Arnold-Zweig-, Friedrich-Wolf- und Hermann-Burmeister-Straße sowie im Friedrich-Stellwagen-Weg wird künftig eine Stromleistung von 1,2 Mega-Watt mit Hilfe des Sonnenlichts erzeugt. Oberbürgermeister Alexander Badrow, dem die Forcierung der Nutzung regenerativer Energien besonders am Herzen liegt, war Feuer und Flamme, als er von der Idee erfuhr. Beim Stadtoberhaupt und dem SWG-Geschäftsführer liefen die beiden jungen Unternehmer offene Türen ein, als sie ihnen vorschlugen, auf kommunalen Gebäuden moderne Photovoltaik-Anlagen zu installieren. „Ich bin total begeistert darüber, was die beiden vorhaben“, meinte Badrow, als er sich auf dem Dach eines Blockes in der Friedrich-Wolf-Straße die Stadt von oben ansah. In der Altstadt wäre nach seinen Worten schon allein wegen der Denkmalsubstanz und des Welterbe-Status‘ eine solche großflächige Anlage nicht vorstellbar.

„Unsere Region ist in Sachen regenerative Energien, verglichen beispielsweise mit Baden-Württemberg, noch ein Entwicklungsland“, sagte Toralf Ernst und betont, dass hier ideale Bedingungen für Photovoltaik-Anlagen herrschen: Sonne satt und kühle klare Seeluft, die eine Überhitzung der Solar-Modulen verhindert. Von einer Finanzklemme für ihre Investition sind die Geschäftsleute nicht betroffen, die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat das Darlehen bestätigt. „Wir werden während der Installationsarbeiten bis zu 20 Leuten eine Beschäftigung geben können“, so André Rothe, dessen Mitarbeiter bereits seit vier Jahren auf Privathäusern und Firmengebäuden Solaranlagen errichten.