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Solartechnik erobert Grimmens Dächer

Grimmen. Mysteriöses Treiben auf Grimmens Dächern: Hoch oben auf den Plattenhäusern der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Grimmen (GWG) sind Gestalten zu sehen, die etwas manipulieren. „Dort werden Photovoltaik-Anlagen errichtet“, klärt GWG-Geschäftsführer Rüdiger Jüsche auf OZ-Nachfrage auf. „Diese Anlagen werden wir aber nicht selbst betreiben“, informiert Jüsche. „Wir haben die Dachflächen vermietet an eine Stralsunder Firma.“ 17 GWG-Objekte in Grimmen Südwest sowie in der Tribseeser Vorstadt seien für solche Zwecke derzeit vorgesehen, Zunächst ausschließlich Gebäude mit Flachdächern, später auch solche mit schräger Bedachung.

„Seit 2005 haben wir die Photovoltaik mit in unserem Programm“, berichtet André Rothe(36), Ex-Grimmener und einer der Geschäftsführer der 1995 gegründeten Stralsunder Firma ATA Werbetechnik. Schließlich sei man seit Jahren darin geübt, Werbeanlagen in großer Höhe anzubringen – warum dann also nicht auch Solartechnik? Inzwischen errichten Mitarbeiter des Unternehmens auf Plattenhäusern in ganz Mecklenburg – Vorpommern Solaranlagen. So auch in den Bereichen Richtenberg, Stralsund, Bergen, Greifswald und Grimmen. Etwa 15000 Quadratmeter GWG-Dachfläche werden jetzt in Grimmen mit Solarmodulen bestückt, informiert ATA-Chef Rothe. Mit der Energie, die daraus gewonnen werden kann, könnten knapp 1000 Zwei-Personen-Haushalte rund um die Uhr mit Strom versorgt werden, rechnet André Rothe vor.

Der Solar-Strom von den Dächern werde in das Netz des Energieversorgers E.ON edis eingespeist. Die Anlagen auf den GWG-Bauten sollen wahrscheinlich Mitte Juni in Betrieb gehen. Doch damit nicht genug: „ Wir verhandeln mit der Stadt und planen, auch auf öffentlichen Gebäuden solche Anlagen zu errichten“, blickt André Rothe voraus. Eine Photovoltaik-Anlage soll auch in der Stoltenhäger Straße entstehen (die OZ berichtete). Auf einer Fläche von 19 Hektar lässt die Grimmer Ton & Umwelt GmbH die Anlagen errichten. Aneinander gereiht ergeben die Solarzellen eine Strecke von 17 Kilometern. „Wenn der B-Plan bestätigt ist, geht es los“, berichtet Prokurist Kurt Hoffmann. Im Herbst soll die Anlage in Betrieb gehen. Geplant ist eine Stromerzeugung von 6337,512 Kilowattstunden im Jahr. Die Kohlendioxid-Einsparung pro Jahr soll 3701,107 Kilogramm betragen. Mit dem erzeugten Strom könnten mehr als 2200 Durchschnittshaushalte versorgt werden.


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